Bärenmarke rührt satten Brei.

Von allem etwas und eine Prise Weihnachtsduft.

 

 

 

 

 

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Was für ein Fest für die Verkaufssinne!

Und so (oder so ähnlich) kredenzten die verantwortlichen Köche wohl mit den Zutaten:

  •  „Wir haben ein super Urteil von Stiftung Warentest. Das ist immer verkaufsfördernd. Raus damit an die Öffentlichkeit!“ 
  • „Unbedingt sollten wir unser breites Sortiment anreißen. Wir bieten ja nicht nur schnöde Milch. sondern auch innovative Produktvarianten!“
  • „Wir wollten doch auch schon immer mal so eine Geld-Zurück-Garantie-Aktion machen. Die lösen Kaufblockaden. Wenn wir schon einen neuen Spot machen, dann machen wir das doch gleich mit. […] NEIN, das widerspricht doch nicht der Botschaft mit Stiftung Warentest. Wieso auch? Wir zeigen einfach doppelt, dass man uns vertrauen kann.“
  • “Wusstet ihr, dass es Bärenmarke schon 100 Jahre lang gibt. So ein Jubiläum weckt ebenfalls Vertrauen. Das passt doch prima auf einen Störer. Gold wäre fein. Ist wertig und weihnachtlich!“
  • „Wenn wir das alles in eine Schneekugel stopfen, den Text weihnachtlich spicken und unserem Maskottchen eine Weihnachtsmütze aufsetzen, schmeckt das prima zum anstehenden Weihnachtsfeste.“

5 frohe Kernbotschaften in 20 Sekunden. Mehr geht nicht!

Beifall vom Budget. Zufriedenes Kopfnicken vom Kunden. Kopf auf Tisch von mir.

Verjüngungskuren im Vergleich. Re-Positionierung leicht/seicht gemacht.

Es war einmal …

… anno 1995, da wurde ich von einem ambitionierten VW-Verkäufer der Gebrauchtwagenabteilung vor einen Jetta gezerrt. Ich befand mich in studentischer Aufbruchstimmung (nach einer staubtrockenen Banklehre), auf der Suche nach einem eigenen Fahruntersatz für mehr Unabhängigkeit. Und diese Sehnsucht nach Befreiung sollte jetzt Jetta heißen? Entsprechend entsetzt muss ich dreingeblickt haben. Und die Flucht ergriffen habe ich auch. Was sollte danach noch kommen? Opel?

Und schon haben wir beide Akteure im Spiel, um die es hier geht. Und deren gemeinsames Problem.

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