Belebenden Geschmack am Marketing gefunden

Studierende mischen den Markt für Trendgetränke auf

4 Jungs

Eines Tages stand sie in meiner Vorlesung vor mir – die weiße Dose mit dem grünen Papagei. Und dahinter: Das breite Grinsen einer meiner Studenten. Das Produkt, das aus einer Studentenlaune heraus entstanden ist, entwickelt sich inzwischen zum kleinen Überflieger. acáo hat mir nicht nur ausgesprochen gut geschmeckt (was bisher weder „Bullen“ noch „Monster“ schafften), es war allem voran ein Genuss, in meinen Vorlesungspausen den ebenso begeisterten wie klugen Gedanken und Ideen meiner Studierenden zu lauschen, die in ihrer Freizeit am Marketing des Drinks mitarbeiten. Sie organisierten mir schließlich auch das Interview mit den vier Erfindern aus Wiesbaden. Lasst euch die Kostprobe studentischer Marketingmotivation gut schmecken! Weiterlesen

Etappensiege meiner Selbstständigkeit

10 Jahre Hürdenlauf im Rückblick.

 

 

 

 

 

Diese Woche stolperte ich über die Tatsache, dass ich vor ziemlich genau 10 Jahren die Bahn des Angestelltendaseins verlassen habe. Zeit für ein Glas eine Flasche Rotwein und sportliche Reflexion. Weiterlesen

Griffiges Marketing aus Kinderhand.

2 Kids schreiben mit handgemachten Stiften Marketinggeschichte.

Marketing ist doch kinderleicht behaupte ich – inspiriert durch meine Tochter – im letzten Blogartikel. Zwei Kids aus Irland beweisen das mit Holz, Handarbeit und Herzblut.

Die Brüder sind 12 und 15 Jahre alt, leben im idyllischen Norden Irlands und ihr Hobby dreht sich rund um ein Produkt. Sie drechseln hoch professionell edle Schreibwerkzeuge aus Holz. Die Einzelstücke können zwischenzeitlich Menschen auf der ganzen Welt im Internet bestellen.

In einem englischen TV-Beitrag (knapp 10 Minuten) von RTE Nationwide kann man sich von der irren Leidenschaft und dem hellen Köpfchen der beiden Jungs beeindrucken lassen.

So ein Marketing unterschreibe ich sofort.

Marketing ist doch kinderleicht.

Kleines Lehrstück für Erwachsene.

Neulich im Biergarten von Bamberg zeigte mir meine Tochter, wie es geht. Ohne Lehrbuch. Ohne Powerpoint. Mit neun Jahren und einem breiten Grinsen bis zu beiden Ohren.

Mein Kind liebt Kaugummis und steht wie hypnotisiert vor jedem Kaugummi-Automaten. Mamas pädagogisch fragwürdige Antwort ist stets: „Für sowas musst du dein Taschengeld nehmen!“

Der erwähnte Biergarten beherbergte einen solchen Kindermagneten. Problem: Die Taschen meiner Tochter waren leer. Und Mama repetierte das Befürchtete. Nach kurzem Augenrollen war das Kind verschwunden. Und die Eltern blinzelten zufrieden in die Sonne und nippten Bier.

Nach einer knappen Stunde stand sie wieder vor uns – mit dicken Backen, wohligem Schmatzen und zwei Händen voll bunter Kaugummi-Kugeln. Meine Pupillen formten sich zu ebensolchen Kugeln und auf meinen fragenden Blick bekam ich charmant durch die Kaugummiblase gesagt: „Tja, man braucht nur eine Idee und schon kann man Geld verdienen!“

Was hat sie nur getan?

Meine Tochter liebt es, Blumenketten zu knüpfen. Blumen waren keine da. Also wurde kurzerhand Klee zu ein- und zweigliedrigen Halsketten geflochten. „Die habe ich den Leuten gezeigt und wenn sie ihnen gefallen haben für 20 Cent angeboten.“ (Der Preis für einen Dreh am Automaten!)

Marketing ist also kinderleicht. Wenn man den Dreh raus hat.

Dazu braucht es nur:

  1. Ein persönliches Ziel, das hinreichend motiviert, Hirngespinste in Gang zu bringen und in die Tat umzusetzen. Kaugummis, die Erfüllung eines Traums (materiell oder immateriell), eine angestrebte Art zu arbeiten und zu leben … Geld ist dabei nur Mittel zum Zweck!
  2. Das Bewusstsein, was man gut kann.
  3. Die passende Idee. Zu den eigenen Stärken und Talenten. Und zu dem, was andere wünschen oder vermissen.
  4. Herzblut und Geschick zur Umsetzung der Idee und ihrem Verkauf.
  5. Dicke Backen, um den Erfolg zu genießen. 😉

Meine Tochter entwickelt, vom Erfolg angepeitscht, stetig neue Ideen. Denn sie wünscht sich sehnlichst ein Pferd … Vielleicht Marketingberatung für Existenzgründer?

Mehr Theater im Meeting, bitte!

Ein ganz persönlicher Wunsch…

für meine nahe Zukunft, ist die Teilnahme an einem Seminar für Improvisationstheater. Wieso? Einfach so! Und sowieso – meine ich – könnte so eine Erfahrung durchaus für Marketing-Menschen und Marketing-Meetings (in denen zum Beispiel Ideen für neue Produkte oder alternative Maßnahmen gesucht werden) bereichernd sein. Weiterlesen