Namensfindung ist eine Ordnungswidrigkeit

Ein Markenname kostet 120 Euro und 3 Punkte.

blitz

Es war die Namensidee zu einer neuen Modemarke. Sie prallte mir laut Aktenzeichen am 6. Dezember 2011 gegen 17.15 Uhr auf der A60 bei Bischofsheim unvermittelt von innen gegen meine Schädeldecke. DAS ist es! Ungebremste Freude und – ZACK!

[Foto: Mein Geistesblitz und ich]
So war das. Und so stellen sich das viele vor: Ideen erscheinen aus dem Nichts. Das ist so ein Talent. Irgendeine Gabe. Gemischt mit einer seligen Portion Zufall.

Wie schwer es sein kann, wohlgeformte Worte als Wert und Leistung zu verkaufen, weiß vermutlich jeder Werbetexter. Die Thematik wird nicht unbedingt einfacher, wenn am Ende des Auftrages ein einsames Wort steht. Und warum überhaupt werden mehrere Arbeitstage dafür berechnet, wenn die Idee doch nur einen Zufall und wenige Sekunden in Anspruch nimmt? Weiterlesen

Mein allerallererstes Marketingprojekt.

Konzept, Text und Layout: Daniela (9 Jahre)

Am Wochenende habe ich im Rahmen einer Entrümpelungsaktion einen ungeahnten Dachbodenschatz gehoben. Mein allererstes Werbeplakat. Erstellt im Jahre 1982.

Schon damals galt meine Leidenschaft der markenstrategischen Namensfindung, und mein Augenmerk der Herausstellung eines glaubhaften Kundennutzens. 😉

Kosmetiksprache und Sprachkosmetik

In meinem letzten Blogartikel ist es bereits angeklungen: Die Sprache, mit der die Kosmetik-Reklame operiert, reizt mich zu einem Aderlass.

Mein wahres Gesicht

Allem voran muss ich kurz klarstellen: Ich gehöre zu der Gattung Frauen, die am liebsten ungeschminkt durchs Leben streifen. Entsprechende Utensilien im Badezimmerschrank sind rar, meistens verklebt und vertrocknet – möchte man doch mal danach greifen. Wenn meine Tochter nach Nagellack bettelt, bin ich eine Enttäuschung, weil ich keinen Farbenrausch zu bieten habe. Und wenn ich vor einem Kosmetik-Regal im Handel stehe, erhellt sich mir selten, ob und wohin ich den Inhalt schmieren oder pudern sollte. Weiterlesen