Werbung mit ohne Qualität.

Qualität kommt von Qualle.

Qualität zu fairen Preisen. Wir machen Qualität. Qualität ist unser Anspruch. Qualität und Kompetenz. … Derartiges lesen wir zuhauf auf Firmenschildern, als Markenclaims, in Werbeanzeigen und Reklameblättchen.

Aber was ist dieses „Qualität“? Weiterlesen

Verbesserter Geschmack ist Käse!

So oft schon schüttelte ich den Kopf vorm Lebensmittelregal. Bevor nun dieser Käse aufgerissen wird, gestatte ich das auch meiner Bloggerschnute.

Was bitte will mir „Verbesserter Geschmack!“ sagen? Vielleicht:

„Unser Produkt hat unseren Käufern bisher nicht gemundet. Wir probieren es jetzt noch mal anders. Bitte probiert es auch noch einmal mit uns!“ Weiterlesen

Marke ist Mehrwert. Und deshalb mehr wert.

Mittelalterliche Argumente für die Marke.

(Bild: SWR)

Marken sind überteuert! Gestern im Markencheck bei der ARD traf das populäre Urteil dieses Mal die Marke adidas. Was führte zu dieser Einschätzung? Weiterlesen

Bescheuertmilch – Unilever kratzt am Markenimage von Viss.

Ladies and Gentlemen, liebe Kinder! Hier sehen Sie das neue Feen-Spektakel von Viss PowerPro Naturals:

Fraglos: Dieser Spot ist handwerklich gut und aufwändig gemacht. Mit viel Liebe zum Detail in der Umsetzung. Und wir reden hier ganz bestimmt von keinem putzigen Budget, das Unilever zum Einsatz bringen musste.  Und ja: Hier wurde schnödes Scheuermittel mit bunten Fantasiebildern emotional beladen, und damit wahrnehmbar von der Kommunikation anderen Putzmittel differenziert. Sauber!

Allerdings nicht ganz so schonend für den Markenkern. Weiterlesen

Wenn Werbung entgegenkommend ist.

Konsequent eloquent: Outdoor für Outdoor.

Man sitzt im Skilift, die freien Gedanken kreisen, der Blick ist starr nach vorne geheftet. Man wartet. Man wartet auf die Ankunft am Berggipfel, auf das nächste Abfahrtsabenteuer. Man wartet alleine oder gemeinsam. So oder so ist die Zeit im Skilift tatenlos und langweilig.

Nach nun knapp 30 Jahren Skilifterfahrung hat sich das Warten für mich gelohnt. Ich wurde überrascht. Vom Outdoor-Ausstatter Schöffel. Und wie immer, sind gute Ideen oft ganz einfach. Wenn man sie mal gesehen hat…

Steigt ein!

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Sofa. Setzen. Sechs.

Möbel wackelig positioniert.

Vorhin im Wartezimmer beim Blättern einer (!) Wohnzeitschrift …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nein, nicht drei Anzeigen einer Kampagne. Drei Anzeigen dreier Wettbewerber. In einer Zeitschrift. Wobei letztes nur das Tüpfelchen auf dem i ist. Ins Auge gesprungen ist mir das insbesondere, weil ich vor rund sieben Jahren in die Entwicklung einer dieser Kampagnen involviert war. Welche spielt hier keine Rolle. Es war damals die erste in diesem Stil. Meine Marketingseele vergießt nun drei dicke Tränen:

Träne Nr. 1: Die Kampagne hat sich in den ganzen Jahren nicht weiterentwickelt.
Träne Nr. 2: Dem Wettbewerb fällt nichts als Imitation ein.
Träne Nr. 3: Keiner von allen hebt seinen Hintern vom bequemen Sofa und schafft einen eigenen Wahrnehmungsraum.

Orientierung am Wettbewerb ist anders gemeint, liebe Möbel- und Reklamemacher.
Das ist keine Differenzierung. Das ist Plüsch.

 

Mit Energie getextet.

Ein Rezept für Textatouille

Man nehme …

  • eine Portion Barack Obama (Yes we can.)
  • eine halbe Packung Ratiopharm (Gute Preise. Gute Besserung.);
    ersatzweise eine Philosophie von Saturn
  • einen Schuss Bob der Baumeister (Jo, wir schaffen das.)
  • eine Prise Namenswortergänzungsspiel (yESWE can)

Vorsichtig mit dem Schaumschläger aufmischen. Fertig zum Servieren.
Und jetzt: fressen!

So ein Eintopf entsteht, wenn alles gesagt und auf keinen Wortwitz verzichtet werden soll,
sehr wohl aber auf eine konkrete Aussage zu einem eigenen Markenkern.
Darauf können Sie sich verlassen. 

Bravo! Hier wurde Energie gespart. Beim Texten.
(Die Umwelt hat leider nichts davon.)

 

Von Produktpräferenzen und Pausenclowns.

Wer erntet den größten Applaus in der Marken-Manege?

 
(Foto: dpa)


Letzte Woche hob sich wieder der Vorhang beim Internationalen Zirkusfestival Monte Carlo. Spitzentalente der Zirkuswelt zeigen dort einer Fachjury ihr Können und wetteifern um die höchsten Auszeichnungen – den „Goldenen“, „Silbernen“ und „Bronzenen Clown“. (Werbewirkende unter uns erkennen Parallelen zu den „Löwen“, um die ebenfalls viel Zirkus gemacht wird.) Weiterlesen

Professionalität – Eine Frage von Wollen, Können UND Dürfen.

Dienstleistung – Der Kunde frisiert das Ergebnis mit.

 

 

 

 

 

 

 

Der Hersteller eines Schokoriegels oder eines Staubsaugers entwickelt und produziert ein Produkt. Und dabei bestimmt alleine er dessen Qualität. Anders sieht es im Bereich von Dienstleistungen aus. Denn dort hat auch der Kunde – je nach Art der Leistung – mehr oder weniger Einfluss auf das Ergebnis. Weiterlesen