Mein Wunschkunde ist…

wir

… die Zweite von links. Oder von rechts.

Höher. Schneller. Heiter.

Mein Wunschkunde lässt mich nicht lange wünschen. Er lässt mich machen.
Und: Macht mit.

Er holt mich in sein Boot. Weil er seine Ideen – mit Hilfe einer zweiten Kraft – schneller in hohe Flugbahnen bringen möchte. Wir stehen uns gegenüber. Auf Augenhöhe. Jeder weiß um seinen Anteil am gemeinsamen Ziel. Beide leisten mit Lust und Ausdauer den erforderlichen Beitrag auf ihrer Seite. Wir gönnen dem anderen Atempausen, um neuen Schwung zu holen, und genießen den wechselseitig guten Ausblick. Am Ende sieht man gemeinsam weiter. Jeder in seine Richtung. Und bevor man sich versieht, schlägt die gemeinsame Anstrengung über. In ein gutes Bauchgefühl. Und Freude für jeden von uns.

Dies ist ein Beitrag für die Blogparade „Mein Wunschkunde ist…“ – auf besonderen Wunsch meines Twitterkollegen Sascha Theobald.

Wünsche berauschende Höhenflüge! Und: Lasst euch nicht verschaukeln…

Richtiges Rollenverständnis gefunden.

Das ist Zeitung! Für mich.

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Sonst lese ich eher müde über die Image-Kampagnen der Zeitungsverlage hinweg. Finden sich dort doch meist recht austauschbare Allgemeinplatzierungen oder aber anbiedernde Versuche, uns Lesern zu suggerieren, wir seien besonders schlau oder individuell, konsumierten wir das eine und nicht das andere Medium. Weiterlesen

Ich mache lieber richtige Fehler.

Fleiß hilft. Gegen falsche Fehler.

banane

[Foto: henteaser]

„Dani, mach dir doch nicht so einen Kopf!“ – Kollegen, Freunde, Familie. Oft so.

Ich gehöre zu denen, die stets sorgsam vorbereiten. Egal, ob es dabei um eine Kundenpräsentation, eine berufliche oder private Entscheidung, eine Vorlesung oder einen Kindergeburtstag handelt. Ich will vorbereitet sein, ja! So gut es geht, ja!

Und nein: Ich habe keine Angst vor Fehlern. Ich ärgere mich nur rasend über die falschen. Weiterlesen

Der Kobold steckt in der Dienstleistung

Meister (Eder)-liches Beispiel für ein weit verbreitetes Dienstleisterleiden gefunden!

Wenn die einwandfreie Ausführung eines Auftrags zum Einwand des Kunden führt. Weil der Beratung zum Zeitpunkt des Briefings keine Beachtung geschenkt wurde.

Meister Eder und sein Pumuckl – Folge 40 – Ein schwieriger Kunde

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Essenz für die Eiligen unter euch: Minute 1:10 bis 6:10.

Pumuckl sei dank, löst sich hier am Ende alles in Wohlgefallen auf. Fazit: Jeder Dienstleister sollte einen Kobold im Nacken haben! Oder meisterliche Nerven.

Namensfindung ist eine Ordnungswidrigkeit

Ein Markenname kostet 120 Euro und 3 Punkte.

blitz

Es war die Namensidee zu einer neuen Modemarke. Sie prallte mir laut Aktenzeichen am 6. Dezember 2011 gegen 17.15 Uhr auf der A60 bei Bischofsheim unvermittelt von innen gegen meine Schädeldecke. DAS ist es! Ungebremste Freude und – ZACK!

[Foto: Mein Geistesblitz und ich]
So war das. Und so stellen sich das viele vor: Ideen erscheinen aus dem Nichts. Das ist so ein Talent. Irgendeine Gabe. Gemischt mit einer seligen Portion Zufall.

Wie schwer es sein kann, wohlgeformte Worte als Wert und Leistung zu verkaufen, weiß vermutlich jeder Werbetexter. Die Thematik wird nicht unbedingt einfacher, wenn am Ende des Auftrages ein einsames Wort steht. Und warum überhaupt werden mehrere Arbeitstage dafür berechnet, wenn die Idee doch nur einen Zufall und wenige Sekunden in Anspruch nimmt? Weiterlesen

Bärenmarke rührt satten Brei.

Von allem etwas und eine Prise Weihnachtsduft.

 

 

 

 

 

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Was für ein Fest für die Verkaufssinne!

Und so (oder so ähnlich) kredenzten die verantwortlichen Köche wohl mit den Zutaten:

  •  „Wir haben ein super Urteil von Stiftung Warentest. Das ist immer verkaufsfördernd. Raus damit an die Öffentlichkeit!“ 
  • „Unbedingt sollten wir unser breites Sortiment anreißen. Wir bieten ja nicht nur schnöde Milch. sondern auch innovative Produktvarianten!“
  • „Wir wollten doch auch schon immer mal so eine Geld-Zurück-Garantie-Aktion machen. Die lösen Kaufblockaden. Wenn wir schon einen neuen Spot machen, dann machen wir das doch gleich mit. […] NEIN, das widerspricht doch nicht der Botschaft mit Stiftung Warentest. Wieso auch? Wir zeigen einfach doppelt, dass man uns vertrauen kann.“
  • “Wusstet ihr, dass es Bärenmarke schon 100 Jahre lang gibt. So ein Jubiläum weckt ebenfalls Vertrauen. Das passt doch prima auf einen Störer. Gold wäre fein. Ist wertig und weihnachtlich!“
  • „Wenn wir das alles in eine Schneekugel stopfen, den Text weihnachtlich spicken und unserem Maskottchen eine Weihnachtsmütze aufsetzen, schmeckt das prima zum anstehenden Weihnachtsfeste.“

5 frohe Kernbotschaften in 20 Sekunden. Mehr geht nicht!

Beifall vom Budget. Zufriedenes Kopfnicken vom Kunden. Kopf auf Tisch von mir.

Ermutigung zum Flop

Appell an die Bereitschaft zu neuen Lernkurven

Ein Sprung in meine Kindheit.

Wir befinden uns in den 80er Jahren des vorangegangenen Jahrhunderts. Leichtathletik bestimmt den Alltag meines jugendlichen Daseins – insbesondere der Hochsprung.

In dieser Disziplin wird man als Kind zunächst im sogenannten Scherensprung ausgebildet – um Sprungkraft und das richtige Abspringen zu trainieren. Irgendwann erfolgt der Umstieg auf den Fosbury Flop. In Wettkämpfen kann man als Kind frei wählen, welche Technik man anwendet. Es zählt einzig das Ergebnis – sprich die Höhe, die man überspringt, ohne die Latte zu werfen.

Da ich mit meinem Scherensprung auf Turnieren meist höher sprang als die anderen mit dem Flop, gab es für meinen Trotzkopf lange Zeit keinen Anlass, die Technik zu ändern – auch nicht auf die Predigten meines Trainers hin. Im Gegenteil, ich genoss geradezu die Bewunderung des Publikums, ob meiner Gabe, mit der „veralteten Technik“ auf Siegertreppchen zu gelangen. Weiterlesen

REWE-Markenstrategie stolpert über die eigenen Kartons.

Expedition Frust.

Fein gemacht.

Der Trend zur Eigenprofilierung bei Handelsunternehmen galoppiert schon einige Jahre erfolgreich durch die Branchen. Zu den ersten und konsequentesten Umsetzern im Lebensmitteleinzelhandel gehört REWE. 2006 verkündeten das Unternehmen, zum großen Schrecken der Herstellermarken, den Eigenmarkenanteil mittelfristig von 15% auf 40% zu erhöhen.

Unter dem Motto „Wo REWE drauf steht, ist künftig auch REWE drin.“ konnte man bei jedem Besuch des heimischen Marktes sehen, wie mittelmäßige B- und C-Marken, aber auch etablierte Konsumenten-Lieblinge, von Eigenmarken aus den Regalen verdrängt wurden. (Zwischenzeitlich liegt der Eigenmarkenanteil in zahlreichen Produktgruppen durchaus höher.)

Mein Konsumentenauge weinte zu Beginn dieses Trends eine Träne des Wehmuts, da auch Marken verschwanden, die ich sehr mochte. Mein Marketingauge dagegen beobachtete interessiert und zunehmend fasziniert, wie konsequent sich REWE in kurzer Zeit ein eigenständiges Profil zulegte und zur attraktiven Store-Brand formierte. Weiterlesen

Etappensiege meiner Selbstständigkeit

10 Jahre Hürdenlauf im Rückblick.

 

 

 

 

 

Diese Woche stolperte ich über die Tatsache, dass ich vor ziemlich genau 10 Jahren die Bahn des Angestelltendaseins verlassen habe. Zeit für ein Glas eine Flasche Rotwein und sportliche Reflexion. Weiterlesen

Werbung mit ohne Qualität.

Qualität kommt von Qualle.

Qualität zu fairen Preisen. Wir machen Qualität. Qualität ist unser Anspruch. Qualität und Kompetenz. … Derartiges lesen wir zuhauf auf Firmenschildern, als Markenclaims, in Werbeanzeigen und Reklameblättchen.

Aber was ist dieses „Qualität“? Weiterlesen