Mit Energie getextet.

Ein Rezept für Textatouille

Man nehme …

  • eine Portion Barack Obama (Yes we can.)
  • eine halbe Packung Ratiopharm (Gute Preise. Gute Besserung.);
    ersatzweise eine Philosophie von Saturn
  • einen Schuss Bob der Baumeister (Jo, wir schaffen das.)
  • eine Prise Namenswortergänzungsspiel (yESWE can)

Vorsichtig mit dem Schaumschläger aufmischen. Fertig zum Servieren.
Und jetzt: fressen!

So ein Eintopf entsteht, wenn alles gesagt und auf keinen Wortwitz verzichtet werden soll,
sehr wohl aber auf eine konkrete Aussage zu einem eigenen Markenkern.
Darauf können Sie sich verlassen. 

Bravo! Hier wurde Energie gespart. Beim Texten.
(Die Umwelt hat leider nichts davon.)

 

5 Gedanken zu „Mit Energie getextet.

  1. Das ist in der Tat ein großes Autsch.

    Da gerät das Produkt völlig in den Hintergrund weil man so angestrengt versucht den Sinn der Aneinanderreihung zu erfassen…

    „Ja wir können das! + Yeswecan Versorgung“ ist wirklich ein harter Brocken!

  2. Ich finde es super. Warum Geld für ein Low-Interest-Produkt ausgeben, zu dem eh keine Sau wechselt? Andererseits ist es modernes Unternehmen, in dem es bestimmt eine Art „Marketingabteilung“ gibt, d.h. da sitzen Menschen, die eine Aufgabe brauchen. Also gibt man ihnen was zu tun und regelmäßig Geld. Da ist also jedem mit gedient. Nicht zu vergessen: der Drucker, der Plakatkleber und und und …. Immer diese Kreativen mit ihren Ansprüchen.

    Nein, dieses Plakat ist ein sozialer Akt. Natürlich ging es auch ohne – sowohl Plakat als auch „Marketingabteilung“, weil eh keiner ZU einem städtsichen Versorger wechselt, oder? (Es sei denn, der Billiganbieter kollabierte.), aber dann gäbe es mindestens 1,5 Arbeitslose mehr – und weniger Gewerbesteuereinnahmen, weil eben der Drucker, Plakatkleber etc. Und das ist noch viel weniger zu vermitteln als dieses Plakat, das es nicht einmal als Gag in die Titanic geschafft hätte

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