Wellness-Bier in Apotheken? Ein abgestandenes Konzept beginnt zu gären…

Karla – Eine Erinnerung!

Karlsberg Karla Flaschen 2005

Anno 2005 …

war ich Mentorin einer ungewöhnlichen Diplomarbeit. Es ging um die Einführung eines Wellness-Bieres. Damals zog der Wellness-Trend so langsam durch die Lebensmittelregale – und sollte nun überschwappen in den Bierkrug? Ich war beeindruckt bis begeistert!

Balance durch Bier glaub‘ ich dir!

Thematischer Kern der Arbeit damals: Wie bekommt man Wellness und Gesundheit glaubwürdig auf ein Party- und Feierabendgetränk transportiert? Ohne den dicken Bauch im Kopf? Antwort: Über die Wahl eines adäquaten Vertriebsweges: Apotheken! – ein weißer Kittel, das richtige Sortiment im Umfeld… Das Saarland wurde zum Testmarkt erklärt, mit Aussicht auf nationale Ausweitung bei erhoffter Akzeptanz.

Karla lebt!

Jahrelang habe ich nichts mehr von Karla gehört oder gesehen. Heute Abend stolpere ich vollkommen nüchtern über diesen frischgezapften Spiegel-Artikel. Karla gibt es also noch?! Was für mich im Geiste schon abgestanden war, feiert jetzt einen prickelnden Siegeszug ins Bewusstsein der Verbraucher – und in das Wirtschaftsressort von Spiegel online? So ist Karla morgen vermutlich in aller Munde…

Übrigens: Ein wenig zweifele ich an der Wahrhaftigkeit dieses Spiegel-Experiments. Die süße Tunke wollte damals jedenfalls nur schwerlich den Schlund hinabklettern (Oben ein Foto der 2005 geschluckten Prototypen. Sie standen tatsächlich noch im Büro-Regal.) Die Vorstellung, dass mehr als eine Flasche… Naja. Oder die Rezeptur wurde in den letzten 7 Jahren verändert. Well-be.

Ein nostalgischer Sonntagabend-Spaß war diese Entdeckung für mich allemal. Und die Diplomarbeit, damals wie heute, einen Champagner wert!

Prost, Catrin! 🙂

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