Sekt oder Säge? Zwei Marken-Twitterer im Vergleich

Kurz kommentiert:

Henkell twittert …

  • für seine Follower (also jene, die aktiv an der Marke interessiert sind, sog. Fans)
  • zu aktuellen Themen, die man traditionell gerne mit einem Schluck Sekt begießt
  • nette Kulturtipps und Links, die die Sektlaune heben
  • Rezepte-Tipps für schmackhafte Sektbegleiter
  • Einladungen und Hinweise zu eigene Firmenevents für die Kunden

Hornbach redet …

  • mit dem Einzelnen (Stichwort-fokussiert statt Follower-abhängig), deswegen auch
  • überraschend
  • in dem Augenblick, in dem das entsprechende Thema beim Empfänger präsent und relevant ist
  • direkt und persönlich
  • mit einem Nutzen verbunden, der ausgerichtet wurde auf das akute Problem des Botschaftsempfängers

In meinem Empfinden vergleichen wir hier Streuen versus Betreuen. Oder anders gesagt …

Der organische Unterschied:

Die Sektkellerei Henkell verlängert (durchaus liebevoll) ihren Arm der Kommunikation für Verkaufsförderung und Events.

Die Baumarktkette Hornbach reicht uns eine zusätzliche Hand – und klopft mit dieser dann noch kumpelhaft auf unsere Schultern, wenn wir zugegriffen haben.

„A Brand like a Friend“ könnte man sagen…
(Selbiger Claim wurde ja neulich leider von „dem anderen“ Henkel-Konzern abgelegt.)

 

Ein Gedanke zu „Sekt oder Säge? Zwei Marken-Twitterer im Vergleich

  1. Sehr schön wie man anhand zweier einfacher Beispiele zwei grosse konträre Marketingdenkschulen anschaulich erklären kann. Ich bin übrigens fürs sägen! 😉

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