Zur Not frisst der Kunde die BiFi auch mit Brot

Im aktuellen BiFi-Spot erzählt Nachwuchs-Fußballer Thomas Müller von missglückten Versuchen, sich in seiner Kindheit BiFi aufs Brot zu legen. Die frohe Botschaft folgt nach rund 20 Sekunden zweifelhafter Verzweiflung (denn ich kenne ausschließlich Kinder, die sich die Salami VOM Brot holen): Den original BiFi-Geschmack gibt es jetzt auch in Scheiben. Für auf’s Brot.

(schluck)

Hier wird auf grausame Weise eine dicke Scheibe meines kulinarischen Kinderglücks abgeschnitten! Die Faszination BiFi war und ist doch genau das fehlende Brot! Eine taktisch wundervoll verpackte Erziehungslücke aus dem Jahre 1972, durch die wir Kinder endlich die Wurst solo genießen konnten UND durften.

Der Markenriese Unilever steckt schon lange nicht mehr in den Kinderschuhen und wird wissen, was er da tut. Mag ja sein, dass die Marktforschung Menschen gefunden hat, die BiFi tatsächlich wegen des Geschmacks vernaschen. Der Spot allerdings, hinterlässt bei mir den faden Beigeschmack eines eher wurstigen Alibis, warum die BiFi ins Aufschnitt-Regal platziert werden muss.

Hier geht’s zum Kindertraumkiller: BiFi-Spot (via redbox.de)

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