GRÜNdlich den Appetit verdorben! Eine Diätkampagne.

Heute habe ich das vierte Motiv dieser Plakat-Kampagne passiert … dieses Mal ein grünes Spiegelei. Was will BÜRGER mit dieser Kampagne nur erreichen?

„Bildsprache, Produktbezeichnung und Clean Label sollen den natürlichen und hausgemachten Charakter der Teigwaren unterstreichen.“ – sagt die Recherche bzw. die Agentur. Grün = natürlich, jaja, ist kapiert. Das ist hinsichtlich der Verpackungsgestaltung ja durchaus nachvollziehbar, wenn auch nicht sonderlich originell.

Aber wo bleibt der Appetit auf Maultaschen? Mir ist er vergangen. (Und ich bin Schwäbin!) Grüne Weißwürste, grüne Mayonnaise, grüne Brötchen. Alles, nur nicht lecker. Schon klar – das bezieht sich ja auch auf die ANDEREN Produkte … aber mal ehrlich und aus dem Bauch heraus: Der anschleichende Ekel, der mich befällt, wenn ich die grünen Speisen links beäuge, geht auf dem schmalen Blickwinkel nach rechts zu BÜRGER leider nicht verloren. Die wohl erhoffte Wirkung verhungert auf halbem Wege. Und für den Genuss sieht es schwarz aus.

Noch was: Wer wird eigentlich grün vor Neid? Die Konkurrenz? Nö. Denn grün sind schon so viele geworden. Und schon vor langer Zeit.

Ja doch: Sie ist aufmerksamkeitsstark. Und ich werde mich an sie erinnern! Wenn ich genüsslich meine handgemachten Maultaschen verspeise und auf das Ende dieser appetitzügelnden Kampagne warte. Grün ist die Hoffnung. Und die stirbt ja bekanntlich …

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